Oberfläche Ematal 05.01.2010
MM Fertigungstechnik / Oberfläche
Ausgabe vom Oktober 2009
Wirtschaftsmagazin Nr. 8 31.07.2008
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Ein Werkstoff und seine faszinierenden Einsatzmöglichkeiten - Der neue Sammelordner „Bauen auf Aluminium“ ist da 11.12.2007
In einem Sammelordner rund um den Werkstoff Aluminium zeigt der Aluminiumverband Schweiz, was alles mit dem Bau- und Werkstoff der Moderne realisiert werden kann, und welche nachhaltigen Vorteile für die Umwelt in seiner Nutzung stecken. Das praktische Handbuch eignet sich für Architekten, Bauplaner, Konstrukteure, Designer und Produktentwickler und kann ab sofort beim Aluminiumverband Schweiz unter Telefon 044 251 29 52 oder per E-Mail info@alu.ch zum Preis von CHF 29.00 bestellt werden.
7. September 2007 - Dank seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist Aluminium aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Nur wenige andere Werkstoffe verfügen über die Kombination, einerseits äusserst beständig und fest, andererseits aber auch sehr leicht und gut formbar zu sein. Aluminium besitzt ein schöne Oberfläche und eine gute elektrische sowie thermische Leitfähigkeit. Es ist korrosionsbeständig und kann zudem energiesparend wieder verwertet werden.
Energiesparende und filigrane Fassaden aus Aluminium und Glas
Architekten schätzen die Flexibilität und Beständigkeit des Baustoffs. Innovative Doppelfassaden prägen nicht nur das Gesicht grosser Metropolen, sondern erfüllen auch den Anspruch an Hightech, Ökologie und Ästhetik. Der Taipeh 101-Tower, das derzeit höchste Gebäude der Welt, verfügt beispielsweise über 120.000 Quadratmeter Fassadenfläche, deren Elemente aus isolierverglasten Aluminium-Rahmen bestehen.
Aluminiumprofile übernehmen dabei die Einfassung der Verglasung. Damit wird Energieeffizienz, ein natürliches Licht in den Räumen und Schallschutz gegenüber dem Aussenlärm gewährleistet. Bei der Pfosten-Riegel-Bauweise haben Aluminiumprofile eine konstruktive Funktion und akzentuieren die Gebäude-Physiognomie. Aluminium ermöglicht darüber hinaus filigrane Tragwerke, wie sie beispielsweise bei Glaskuppeln benötigt werden.
Handbuch erstmals am Symposium „Bauen auf Aluminium“ vorgestellt
Neben anspruchsvollen Bauten lassen sich formschöne und praktische Verpackungen oder Verkleidungen in nahezu allen Industriezweigen genauso aus Aluminium fertigen wie funktionale Bestandteile in der modernen Auto- und Verkehrsindustrie. Edles Möbeldesign profitiert ebenfalls von seinen attraktiven Eigenschaften.
Zu allen Einsatzbereichen enthält nun das neue, detaillierte Kompendium „Bauen auf Aluminium“ vom Aluminiumverband Schweiz anschauliche Objektberichte, Design- und Konstruktionsbeispiele sowie konkrete technische Berechnungen, Tipps zur Reinigung und nützliche Adressen. Erstmals vorgestellt wurde das Handbuch anlässlich des gleichnamigen Symposiums, das vom Aluminiumverband in der neuen ETH Zürich Hönggerberg Ende August durchgeführt wurde.
Lebenszyklen schon bei der Bauplanung berücksichtigen
Bei den rund 70 teilnehmenden Architekten, Bauplanern, Konstrukteuren und Ingenieuren fanden die Vorträge und das anschliessende Get together grossen Anklang. Vorgestellt wurde u.a. von Elmar Hasler aus dem Architekturbüro Baumschlager Eberle das Konzept des neuen HIT Gebäudes auf dem Gelände der ETH Zürich Hönggerberg. Spannendes über dessen gelungene Aluminium-Fassadengestaltung wussten Pius Baumeler und Peter Wolfermann von der verantwortlichen Firma Ernst Schweizer AG zu berichten.
Professor Gerhard Girmscheid, Vorsteher des Instituts für Bauplanung und Baubetrieb an der ETH Zürich, informierte anschaulich über die Zweckmässigkeit, bereits bei der Bauplanung die Lebenszyklen eines Gebäudes zu berücksichtigen. Damit liessen sich langfristig optimale Energie- und Umnutzungskosten erzielen, statt nur bei den Anfangsinvestitionen zu sparen.
Aluminium wird genutzt, nicht verbraucht
Einen grossen Schwerpunkt bildet dabei jeweils das Thema Nachhaltigkeit. Welche Vorteile Aluminium als ökologischer Baustoff bietet, zeigte Paul Gilgen von der EMPA Dübendorf in seinem Vortrag. Aluminium sei ein perfekter Recyclingwerkstoff. Aus technisch qualitativer Sicht spiele es keine Rolle, ob aus einer Alu-Dose wieder eine Dose wird oder eine neue Hausfassade.
Daraus ergibt sich eine aufschlussreiche, generationsübergreifende Betrachtung: Das gleiche Aluminium aus dem einstmals der Kochtopf der Grosseltern hergestellt wurde, wird heute wieder in einem Auto verwendet und ermöglicht wiederum vielleicht in ein paar Jahren den Urenkeln die Möglichkeit, in einem Flugzeug unterwegs zu sein oder auf einem Stuhl aus eben diesem Aluminium zu sitzen.
Weitere Informationen, Bildmaterial und Ansichtsexemplare des Bauordners:
Claudia-Regina Flores
Medienstelle Alu.ch, c/o Agentur Woehrle Pirola
Rotwandstrasse 49, 8026 Zürich
Telefon 044 245 86 88
E-Mail flores@woehrlepirola.ch
Internet www.woehrlepirola.ch
Marcel Menet
Geschäftsführer Alu.ch
Hallenstrasse 15, 8024 Zürich
Telefon 044 251 29 52
E-Mail menet@alu.ch
Internet www.alu.ch

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